Wie kommen wir in Kontakt?

Gesehen werden. Die stille Kraft echter Begegnung

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt“.

– Virginia Satir –

Es gibt eine tiefe Sehnsucht, die viele Menschen miteinander verbindet. Sie hat wenig mit Anerkennung, Erfolg oder Bewunderung zu tun. Es ist der Wunsch, wirklich gesehen zu werden, als Mensch, mit allem, was gerade da ist.

Wir spüren den Unterschied sofort. Ob jemand nur unsere Worte hört oder ob er wirklich zuhört. Ob jemand auf unsere Geschichte reagiert oder auf den Menschen dahinter. In solchen Augenblicken entsteht etwas Besonderes: das Gefühl, angenommen zu sein, ohne etwas beweisen zu müssen.
Echter Kontakt entsteht dort, wo Aufmerksamkeit wichtiger wird als Bewertung. Wo wir nicht sofort antworten müssen und analysieren oder korrigieren wollen, sondern bereit sind, dem anderen mit Offenheit zu begegnen, erst kann zwischenmenschliche Verbindung entstehen.

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Alles erledigt, trotzdem tot

Alles erledigt, trotzdem tot - Roland Gehweiler
Mit KI erstellt.

Gustavo Ferrara hatte nie eine Aufgabe unvollendet gelassen.

Die Listen auf seinem Schreibtisch waren legendär – eng beschrieben, jeder Punkt säuberlich durchgestrichen. Rechnungen bezahlt, Versprechen gehalten, Erwartungen erfüllt. An seinem sechzigsten Geburtstag saß er allein in seinem Arbeitszimmer und strich den letzten Punkt einer Liste durch, die er vor dreißig Jahren begonnen hatte. Er lehnte sich zurück und wartete auf das Gefühl, das kommen sollte.

Es kam nicht.

Auf dem Tisch lag ein Buch, das ihm seine Schwester geschenkt hatte – er hatte es nie aufgeschlagen. Er öffnete es jetzt, planlos, irgendwo in der Mitte, und sein Blick fiel auf einen einzigen Satz, der wie ein Fremdkörper zwischen den Zeilen stand: Alles erledigt, trotzdem tot.

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Selbstvergebung

Selbstvergebung - RolandGehweiler.de

Es ist ein großer Moment der Befreiung, wenn man lernt, sich selbst zu vergeben, die Last loszulassen und einen neuen Weg der Verheißung und der Möglichkeiten einzuschlagen.
– John O’Donohue

Ich habe lange über den Akt der Vergebung nachgedacht und darüber, ob ich mir selbst wirklich vergeben kann. Selbstvergebung beginnt natürlich bei mir. Ich muss den ersten Schritt machen, also damit beginnen, mir meine eigenen Fehler, Ungerechtigkeiten und Verletzungen erst einmal selbst zu vergeben, wenn ich wirklich geheilt werden und in den inneren Frieden zurückkehren will.

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Wer bin ich…

Wer bin ich? Es ist schon eigenartig, wie wir uns selbst ins Leben tauchen, uns einfärben und eins werden mit der Wand, die zwischen uns und unserer vorgestellten Welt steht. Vom Herzen gehen die Dinge aus, sagt man, und doch verneinen wir unsere Sehnsucht nach dem Rhythmus und dem Gleichklang, den uns das Herz im stetigen Takt (vor)schlägt.Resonanzkörper sind wir, und dann schlägt das Denken eine Kerbe und weitet die…

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Die alten Knoten der Vergangenheit

Wenn ich mir vorstelle, dass mich die alten Knoten der Vergangenheit, noch heute im Sein beeinflussen, stelle ich mir vor, dass diese Knoten alt und morsch sind. Sie haben nur die Kraft mich zu binden, weil ich in Ehrfurcht erstarre und mich nicht traue sie zu lösen. Aber ist es nicht so, dass diese Knoten so alt und morsch sind, dass sobald ich sie berühre, sie zu Staub zerfallen? Ich…

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Wörter gibt’s genug!

Wörter gibt’s genug! Aber nutzen wir die Kraftvollen, die Magischen? Diejenigen, die uns aufbauen, uns erhöhen und weiten. Wörter gibt's genug! Nur welche bringen Weite und Hoffnung, streben nach Gesundung, nach Heilung und Ganzheit? Welche Worte schenkst Du mir heute, die mich befähigen, Erleichterung ermöglichen und zur Ganzheit führen? Wörter gibt's genug! Welche davon sind Wasser für die Samen der Liebe, der Zuversicht und des Glücks? Wörter gibt's genug! Verschenke…

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