Meditation, innere Stille, Beobachtung, Loslassen, Körperwahrnehmung

Wie Meditation Körper und Geist verändert

Der Körper folgt dem Geist: 10 Befunde zur Meditation

Schon wenige Minuten Meditation am Tag können messbare Veränderungen im Gehirn bewirken. Was Praktizierende seit Jahrhunderten aus eigener Erfahrung berichten, wird heute durch moderne Hirnforschung, bildgebende Verfahren und Langzeitstudien gestützt. Die Forschung zeigt, wie Meditation Aufmerksamkeit, Emotionen und sogar die Struktur des Gehirns beeinflusst und welche Prozesse dabei tatsächlich ablaufen.

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Das Ewige und das Eine

Das Ewige und das Eine

„Der Fluss ist ursprünglich, in dem die Einheit lebt; das einig Eine, das in sich selbst in dunkler Stille schwebt, ist ohne Bedürfen.“
Meister Eckhart

Herbstliche Blätter, wirbelnde Farbenwunder, fallen reif und leicht der Erde zu. Der letzte Glanz, vom Regen darauf gezaubert, geben sich die Blätter dem Erdreich hin, verschmelzen mit dem Wurzelwerk, um als Nahrung für die nächste Pracht zu dienen. In dieser Stille berühren sich das Ewige und das Eine, um ineinander zu verschmelzen, und dann in seinem Jahreszeitentanz erneut die Fülle zu zelebrieren.

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Die Vergangenheit weicht zurück

Zeitportal der Gegenwart

Es gibt nur die Gegenwart und die Vergangenheit weicht vor ihr zurück. Unbekannt

Wo lassen wir all die Zeit? Sie gleitet durch unsere Hände, kaum dass wir sie bemerken. Im Vorübergehen vergessen wir uns selbst, wie einen Regenschirm, den man achtlos stehen lässt, überlassen an Wind und Wetter, an die äußeren Bedingungen des Augenblicks.

Es ist ein stilles Versäumnis. Kein dramatischer Bruch, sondern ein allmähliches Abdriften. Wir leben, aber wir sind nicht wirklich anwesend. Was uns bewegt, sind selten die Dinge, die gerade geschehen, sondern meist jene, die längst vergangen sind.

Die Vergangenheit bestimmt unsere Entscheidungen, oft ohne dass wir es merken. Sie legt sich wie ein Filter über das Gegenwärtige, trübt das immer wieder Neue und Lebendige, färbt das Leben ein mit den Farben des Gewesenen. Was wäre, wenn wir dem Heute, dem Jetzt, begegnen würden, wie es sich uns heute genau jetzt zeigt, ohne den eingefärbten Blick aus dem Gestern?

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Manchmal fliesst die Zeit

Manchmal fließt die Zeit - rolandgehweiler.de

Ist es nicht seltsam wie schnell die Zeit zu vergehen scheint?

Ist es nicht erstaunlich, wie die Zeit durch unsere Hände rinnt? Wie feiner Sand, den wir festhalten möchten und doch nicht bewahren können. An manchen Tagen scheint die Zeit stillzustehen, eingehüllt in die Ruhe eines einzigen Augenblicks. Dann wieder entfaltet sie ihre Flügel und trägt Stunden, Wochen und Monate davon, als wären sie nur ein Atemzug.

Und irgendwann blicken wir auf von dem, was uns beschäftigt hat, und spüren ein leises Staunen: Wo ist dieser Tag geblieben? Wann wurde aus dem Frühling Sommer, aus gestern Erinnerung? Und wie konnte ein ganzes Jahr vergehen, ohne dass wir sein Verschwinden wirklich bemerkt haben?

So ist jeder Moment ein Beginnen. Dieser Augenblick ist ein solcher. Dieser Atemzug ebenso. Neu, unverbraucht, noch nie dagewesen. Was auch immer vorher war, dieser Moment wurde noch nie belebt, erspürt, noch nie ins Sein geatmet. Das kann nur im Jetzt geschehen.

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Betrachten statt planen

Betrachten statt planen - rolandgehweiler.deBetrachten statt planen. Sich dem Augenblick zuwenden, ohne ihn in Entwürfe, Erwartungen oder Absichten einzuspannen. Nicht vorausgreifen auf das, was sein könnte, sondern verweilen bei dem, was sich gerade zeigt. Ein offenes Erleben, im reinen Gewahrsein, durchlässig für das, was geschieht, ohne es festzuhalten oder zu formen. Dem Lebendigen verwoben, dem Wesenhaften nah, als Teil eines größeren Geschehens, das sich nicht erzwingen, sondern nur erfahren lässt.

Betrachten statt werten. Schauen, ohne sofort zu benennen, einzuordnen oder zu vergleichen. Ohne zu teilen in richtig und falsch, schön und weniger schön, bedeutsam und belanglos. Ohne zu wiegen, zu messen oder zu berechnen. Ein offenes Sehen, das die Dinge sein lässt, wie sie sind, und ihnen Raum gibt, sich aus sich selbst heraus zu offenbaren.

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Beobachten und loslassen

Verschiedene Meditationstechniken bieten uns die Möglichkeit, uns selbst und andere aus verschiedenen oder neuen Perspektiven wahrzunehmen. Wir können eine Aufmerksamkeitsmeditation durchführen, in der wir unseren Körper von Kopf bis zu den Füßen erfassen, wahrnehmen, erspüren, wie sich unser Körper anfühlt. Dadurch kommen wir zurück zu einem Jetzt-Erleben und die Sorgen und Nöte können verblassen, in den Hintergrund treten oder sich sogar ganz auflösen.

Eine andere Art ist die Mantra-Meditation, in der wir ein Mantra innerlich still wiederholen und dadurch unser Denken zusammenführen, ausgerichtet sind auf einen heiligen Klang, der sich in unserem Körper-Geist-System fortsetzt und wie eine Welle durch uns hindurchströmt. Es gibt viele Mantras, eines der bekanntesten ist das OM oder SO HAM (Ich bin Das). Man kann aber auch gehaltvolle Worte wie Frieden, Klarheit, Ruhe und Gelassenheit verwenden und diese mit dem Atem verbinden.

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