Meditation, innere Stille, Beobachtung, Loslassen, Körperwahrnehmung

Meditation verlängert das Leben

Anti-Aging – Das Langlebigkeits-Enzym-Telomerase

Wer regelmäßig meditiert, tut nicht nur was für den Geist, sondern auch für seine Zellen. So lautet das Ergebnis einer US-Studie.

Meditation bringt Körper und Geist ins Gleichgewicht. Das ist bekannt und kein Geheimnis. Aber warum wirkt sich Meditieren eigentlich so positiv aufs Gemüt aus? Amerikanische Wissenschaftler wollten es genau wissen und sind der Frage auf den Grund gegangen.

Langlebigkeits-Enzym-Telomerase

Im Rahmen einer Langzeituntersuchung der Auswirkungen von Meditation auf Körper und Psyche – des so genannten Shamatha-Projects – ließen Forscher der University of California 60 Probanden über einen Zeitraum von drei Monaten intensiv meditieren. Am Ende der Meditationskur maßen die Wissenschaftler bei den Teilnehmern die Aktivität des Enzyms Telomerase. Telomere sind DNA-Abschnitte, die sich am Ende von Chromosomen befinden. Bei jeder Zellteilung werden diese kürzer bis sie so kurz sind, dass die Zelle sich nicht mehr teilen kann und abstirbt. Das Enzym Telomerase hat die Eigenschaft, die Telomere zu reparieren und wieder zu verlängern. Die Telomere haben einen direkten Einfluss auf die Alterung. Je länger die Telomere, je besser die Telomerase funktioniert umso besser regenerieren sich Zellen, Organe, der ganzen Körper um so langsamer altert man.

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Doch nur der Augenblick hat Weite

Doch nur der Augenblick hat Weite - rolandgehweiler.de

Wir haben zum Ewigen keinen anderen Zugang als durch den Augenblick, in dem wir leben. Herbert von Hoemer

Sekunde für Sekunde verstreicht die Zeit. Unhörbar, unaufhaltsam, gleichgültig gegenüber dem, was wir planen, fürchten oder ersehnen. Von Ewigkeit zu Ewigkeit reisen wir, und doch bemerken wir kaum, dass wir unterwegs sind. Gebunden in vergangenen Gedanken, die uns nicht loslassen wollen. Gebunden in zukünftigen Gedanken, die uns noch nicht gehören. Dazwischen: der Augenblick. Klein, flüchtig, unscheinbar. Und doch das Einzige, was wirklich ist.

Nur der Augenblick hat Weite. Das klingt paradox, denn er dauert kaum länger als ein Atemzug. Aber er ist frei und unbelastet, trägt keine Schuld und keine Erwartung. Er ist rein, weil er nichts beweisen muss. Offen wie eine leere Hand, die bereit ist zu empfangen.

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Zum Ewigen geht’s nur im Augenblick

Zum Ewigen gehts nur im Augenblick

Wir haben zum Ewigen keinen anderen Zugang als durch den Augenblick,
in dem wir leben. Herbert von Hoemer

Worauf konzentrieren wir uns? Auf Vergangenes, auf Künftiges? Oder auf den gegenwärtigen Moment? Es dürfte kein Zweifel bestehen, dass wir am meisten bei uns selbst sind, wenn wir aus der Gegenwart nicht abschweifen. Dann nehmen wir unseren Körper wahr, dann sind wir offen für sämtliche Geräusche, Gerüche und Eindrücke um uns herum. Dann fühlen wir. Dann sind wir erfüllt. Wir sind auch eingebettet. Wir sind – sofern wir dies annehmen können – geborgen im Hier und Jetzt, auf diesem Fleck unseres blauen Planeten im Universum. Inwiefern hat das etwas mit dem Ewigen zu tun? Nun, dieser Augenblick ist einer von unzählig vielen, die es seit Entstehen unserer Erde gab, die es auch künftig geben wird. Man kann diese Milliarden von Jahren und Erdumdrehungen eine Ewigkeit nennen.

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