Beobachten und loslassen

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Verschiedene Meditationstechniken bieten uns die Möglichkeit uns selbst und andere aus verschiedenen oder neuen Perspektiven wahrzunehmen. Wir können eine Aufmerksamskeitsmeditation durchführen, in der wir unseren Körper von Kopf bis zu den Füssen erfassen, wahrnehmen, erspüren, wie sich unser Körper anfühlt. Dadurch kommen wir zurück zu einem Jetzt erleben und die Sorgen und Nöte, können verblassen, in den Hintergrund treten oder sich sogar ganz auflösen. Eine andere Art ist die Mantra-Meditation, in der wir ein Mantra, innerlich still wiederholen und dadurch unser Denken zusammenführen ausgerichtet sind auf einen heiligen Klang, der sich in unserem Körper-Geist-System fortsetzt und wie eine Welle durch uns hindurchströmt. Es gibt viele Mantras, eines der bekanntesten ist das OM, oder SO HAM (Ich bin). Man kann aber auch gehaltvolle Worte, wie Frieden, Klarheit, Ruhe und Gelassenheit, verwenden und diese mit dem Atem verbinden. Wir können auch eine buddhistische Meditation anwenden, in der wir über liebevolles Mitgefühl, liebevolle Güte oder andere wichtige Eigenschaften meditieren. Für mich ist die Meditation des reinen Gewahrseins eine sehr wertvolle Meditation. Wenn Meditation uns zu unserem wahren Sein bringen soll, dann sollten wir uns in der Bewusstwerdung  unseres eigenen Tuns, Denkens und Fühlens üben, unser innensein, beobachten und lernen, ohne zu wählen, zu meditieren. Reine Schau, beobachten und loslassen, gewahr werden ohne eine Wahl zutreffen, beobachten, ohne etwas verändern zu müssen.
Vollkomme Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt. Sich darüber gewahr werden, das die Bezeichnung nicht die Sache ist, das Wort nicht das Ding. Gelingen kann uns das, indem wir jeden Versuch des Denkens, für oder gegen etwas zu sein auflösen. Beobachten und loslassen. Immer wieder! RG

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