Wie Gefühle die Wirklichkeit prägen

seinundwerdenvon Roland Gehweiler
Durch unsere Gefühle prägen wir die Wirklichkeit. Wir ritzen mit unseren Gedanken und Gefühlen die Matrize der erlebten Spiegelung unserer selbst, entsprechend den Mustern unserer Wahrnehmungsfähigkeit.

Fähigkeiten, die uns antrainiert und von uns selbst weiter perfektioniert wurden. Wir sind gute Schüler und können gar nicht nicht lernen. Wir saugen alles auf und ziehen es in unser Erleben. Wir sind ständigen im Werden und wandeln uns unablässig von einer Gestalt in die Nächste. 10 Millionen Zellen pro Sekunde, die absterben und sich erneuern. Ein Tanz aus Licht in rasender Geschwindigkeit.

Wie kommt es aber, dass wir uns diesem Wandlungsprozess gegenüber so schwerfällig und ungelenk anstellen?
Weil unser Bewusstsein ständig abgelenkt ist. Wie ein Kind verschmolzen mit dem Spiel, eingetaucht, Eins geworden und verwoben mit den eigenen Traumfäden. Wir weben uns unsere Schleier aus feinstem Material fleissig selbst.
Von Augenblick zu Augenblick. Alles, in was wir uns hineinfühlen, gehört zu unserem Erleben, wird fassbar und spürbar.

Ideale und Vorbilder werden genügend geboten und forciert. Zur Existenzsicherung verbrauchen wir die meiste Zeit, was wir noch alles brauchen können, wird uns fleissig über die Medien berichtet. Wenn nicht gar noch andere, gut organisierte Vereinigungen, uns die Ideale vorgeben. Wir hängen fest, das ist sicher.
Wir sind wirklich gute Energielieferanten. Wir lassen uns ständig wertschöpfen bis zur Auflösung.

Wahrheit und Irrtum liegen so nahe bei einander, das wir die Grenzen nicht mehr erkennen können.

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Die wichtigen Dinge im Leben

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Steinen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor einen Behälter mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf.
Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den großen Steinen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbleibenden Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „Ja“.
„Nun“, sagte der Professor, „Ich möchte, dass Sie diesen Topf als Repräsentation Ihres Lebens ansehen: Wenn man nicht zuerst mit einigen großen Steinen den Krug füllt, kann man sie später nicht mehr hineinsetzen. Was sind die großen Steine in Ihrem Leben?

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