Der Laden Gottes

Ich trat in den Laden Gottes ein und sah einen Engel hinter dem Verkaufstresen.
Verwundert und überrascht sagte ich: „Heiliger Engel, was verkaufst Du?“
“Alle Gaben Gottes”, antwortete er mir.
“Sind sie teuer?“
„Nein. Es ist alles kostenlos.“

Ich sah mich aufmerksam im Laden um. Es gab Krüge voll Glück, Päckchen mit Hoffnung, Körbe, die überquollen von Zufriedenheit, Schachteln gefüllt mit Botschaften und Weisheiten, Tüten mit Vertrauen.

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Autobiographie in 5 Kapiteln

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1. Ich gehe die Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, um wieder herauszukommen.

2. Ich gehe diesselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als saehe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben,
schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

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Manchmal fliesst die Zeit

Ist es nicht seltsam wie schnell die Zeit zu vergehen scheint.
Manchmal fliesst die Zeit oder sie rasst nur so dahin.
Und doch hat sie einen Anfang,
dieser Augenblick ist ein solcher und dieser Atemzug ebenso.
So verzaubert jeder Augenblick den nächsten.
Im Jetzt ist alles am beginnen.
Kein Gestern kein Morgen.
Wie wäre es diesem Zauber zu vertrauen!

Betrachten statt planen

Betrachten statt planen, transparentes Erleben, durchlässig, dem Lebendigen und wesenhaften verwoben… Betrachten statt werten, schauen ohne zu teilen zu wiegen oder zu messen. Was mehr noch im Augenblick steckt ist nur ohne, nämlich Worte, zu fassen bis zum fassungslosen Staunen…

Zum Ewigen geht’s nur im Augenblick

Wir haben zum Ewigen keinen anderen Zugang als durch den Augenblick,
in dem wir leben. Herbert von Hoemer

Worauf konzentrieren wir uns? Auf Vergangenes, auf Künftiges? Oder auf den gegenwärtigen Moment? Es dürfte kein Zweifel bestehen, dass wir am meisten bei uns selbst sind, wenn wir aus der Gegenwart nicht abschweifen. Dann nehmen wir unseren Körper wahr, dann sind wir offen für sämtliche Geräusche, Gerüche und Eindrücke um uns herum. Dann fühlen wir. Dann sind wir erfüllt. Wir sind auch eingebettet. Wir sind – sofern wir dies annehmen können – geborgen im Hier und Jetzt, auf diesem Fleck unseres blauen Planeten im Universum. Inwiefern hat das etwas mit dem Ewigen zu tun? Nun, dieser Augenblick ist einer von unzählig vielen, die es seit Entstehen unserer Erde gab, die es auch künftig geben wird. Man kann diese Milliarden von Jahren und Erdumdrehungen eine Ewigkeit nennen.

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Wer bin ich, oder wie viele…

20130523-211014.jpgEs ist schon eigenartig wie wir uns selbst ins Leben tauchen, uns einfärben und eins werden mit der Wand, die zwischen uns unserer vorgestellten Welt steht. Vom Herzen gehen die Dinge aus, sagt man und doch verneinen wir unsere Sehnsucht, nach dem Rhytmus und dem Gleichklang, die uns das Herz im stetigen Takt (vor)schlägt. Resonanzkörper sind wir und dann schlägt das Denken eine Kerbe und weitet die Kluft, statt sie zu überbrücken. Der Meister des Herzens überwindet sich selbst, durch bedingungsloses Loslassen der Gedankenformen, durch dieses auflösen, führen wir das Herz zurück in den Takt und überwinden all die Verrenkungen die unser Sein bestimmen. Was wissen wir wirklich von uns selbst, außer dem Namen?

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