Beobachten und loslassen

lakeside

Verschiedene Meditationstechniken bieten uns die Möglichkeit uns selbst und andere aus verschiedenen oder neuen Perspektiven wahrzunehmen. Wir können eine Aufmerksamskeitsmeditation durchführen, in der wir unseren Körper von Kopf bis zu den Füssen erfassen, wahrnehmen, erspüren, wie sich unser Körper anfühlt. Dadurch kommen wir zurück zu einem Jetzt erleben und die Sorgen und Nöte, können verblassen, in den Hintergrund treten oder sich sogar ganz auflösen. Eine andere Art ist die Mantra-Meditation, in der wir ein Mantra, innerlich still wiederholen und dadurch unser Denken zusammenführen ausgerichtet sind auf einen heiligen Klang, der sich in unserem Körper-Geist-System fortsetzt und wie eine Welle durch uns hindurchströmt. Es gibt viele Mantras, eines der bekanntesten ist das OM, oder SO HAM (Ich bin). Man kann aber auch gehaltvolle Worte, wie Frieden, Klarheit, Ruhe und Gelassenheit, verwenden und diese mit dem Atem verbinden. Wir können auch eine buddhistische Meditation anwenden, in der wir über liebevolles Mitgefühl, liebevolle Güte oder andere wichtige Eigenschaften meditieren. Für mich ist die Meditation des reinen Gewahrseins eine sehr wertvolle Meditation. Wenn Meditation uns zu unserem wahren Sein bringen soll, dann sollten wir uns in der Bewusstwerdung  unseres eigenen Tuns, Denkens und Fühlens üben, unser innensein, beobachten und lernen, ohne zu wählen, zu meditieren. Reine Schau, beobachten und loslassen, gewahr werden ohne eine Wahl zutreffen, beobachten, ohne etwas verändern zu müssen.
Vollkomme Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt. Sich darüber gewahr werden, das die Bezeichnung nicht die Sache ist, das Wort nicht das Ding. Gelingen kann uns das, indem wir jeden Versuch des Denkens, für oder gegen etwas zu sein auflösen. Beobachten und loslassen. Immer wieder! RG

Studie – Meditation verlangsamt Hirnalterung

Das Gehirn...Forever Young(er), die Anti-Aging-Wirkung von Meditation: Obwohl sich die durchschnittliche menschliche Lebenserwartung seit den 1970er Jahren um fast 10 Jahre verlängert hat (was enorm ist), geht diese deutlich erhöhte Lebensspanne aber auch mit einigen biologischen Problem einher: Darunter entstehen immer häufiger Probleme mit unserem wichtigsten Organ, dem Gehirn.

Ab Mitte 20 beginnt unser Gehirn zusehends abzubauen und mit dem Rückgang von Volumen und Inhalt verliert es nach und nach funktionale Fähigkeiten. Das Risiko mentaler und neurodegenerativer Krankheiten steigt. Dazu kommen Lern- und Denkprobleme, schnelles Vergessen, schlechtes Erinnern aber auch Depressionen und Ängste – nicht selten Versagensängste, das ständige Gefühl überfordert zu sein, nicht mithalten zu können, Stress- Leistungsdruck und Anspannung verstärken diese negativen Zustände weiter.

Nun konnten US-Forscher in einer neuen Studie zweifelsfrei nachweisen, dass Meditation dem altersbedingten Verlust der sogenannten grauen Hirnsubstanz entgegenwirken kann. Das Forscherteam um Dr. Florian Kurth vom Brain Mapping Center der University of California in Los Angeles (UCLA) berichtete darüber im Fachjournal „Frontiers in Psychology“.

Die Forscher gründeten die aktuelle Studie auf eine frühere Untersuchung, die nahelegte, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, weniger altersbedingten Verlust der weißen Hirnsubstanz aufweisen als Menschen die NICHT regelmäßig meditieren.

In der neuen Studie zeigen die Forscher um Dr. Florian Kurth, wie durch Meditation auch die graue Hirnsubstanz, in dem sich die Neuronen (die Hirn-Nervenzellen) befinden, vor der Degeneration geschützt werden kann.

Hierzu untersuchten die Wissenschaftler die Verbindung zwischen Alter und der grauen Hirnsubstanz und verglichen hierzu 50 Menschen im Alter von 24 bis 72, die schon seit durchschnittlich 20 Jahren meditieren, mit einer Kontrollgruppe von 50 Nicht-Meditierenden.
Read More →

Penetrant und stetig.


Es gibt so Tage, manchmal gar Wochen, zu Zeiten Monate, an denen man meinen könnte nichts bewegt uns mehr, als die Unbeweglichkeit. Gedanken und Gefühle wiederholen sich und drehen sich im Kreis. Endlos, mit zäher Ausdauer und penetrant stetig. Was sollen wir davon halten? Wie damit umgehen? Manchmal muss man Hindernise umgehen, loslassen, liegen lassen, drum herum gehen. Wahrnehmen ohne eine große Sache daraus zu machen. Weitergehen und zulassen. Die Veränderung leben. Glück auf! Das Lichte und Leichte ist unser Ziel. RG

Die Welt zwischen Ihren Ohren

dasGehirn.info website
Im Gehirn gibt es unendlich viel zu entdecken. Es geht um Wahrnehmungen und Wahrnehmungstäuschung, ums Denken und Denkfehler. Und das Handeln in allen Facetten.

Von außen macht das Gehirn nicht viel her. Doch innen ist es größer als außen. Es steuert die kleinste autonome Körperfunktion und erlebt die größten Gefühle. Es ersinnt Strategien, ist altruistisch und nicht zuletzt ermöglicht es: uns. Biologie, Psychologie, Philosophie – kein anderes uns bekanntes Objekt ist vergleichbar vielfältig. Und so ist das Gehirn vor allem eines: ein Wunder.

Entsprechend viel gibt es über das Gehirn zu sagen. Und das tun wir bei dasGehirn.info, dem größten deutschsprachigen Portal zum Gehirn.

Read More →

Die Botschaft erkennen

Die Weite der BergeEin Reisender kam in ein Kloster, um den Meister zu hören. Nach einer Weile sprach er zu einem der anderen Schüler: “Ich bin weit gereist, um dem Meister zuzuhören. Aber jetzt, wo ich ihn höre, finde ich seine Worte ganz gewöhnlich.” Der Schüler antwortete: “Höre nicht auf seine Worte. Höre auf seine Botschaft.” “Und wie macht man das?” “Halte dich an einen Satz, den er sagt. Schüttle ihn dann gut durch, bis alle Wörter herausfallen. Was übrig bleibt, wird dein Herz entflammen.”

Meditation verlängert das Leben

Anti-Aging – Das Langlebigkeits-Enzym-Telomerase

20140805-211933-76773829.jpg

Wer regelmäßig meditiert, tut nicht nur was für den Geist, sondern auch für seine Zellen. So lautet das Ergebnis einer US-Studie.

Meditation bringt Körper und Geist ins Gleichgewicht. Das ist bekannt und kein Geheimnis. Aber warum wirkt sich Meditieren eigentlich so positiv aufs Gemüt aus? Amerikanische Wissenschaftler wollten es genau wissen und sind der Frage auf den Grund gegangen.

Langlebigkeits-Enzym-Telomerase

Im Rahmen einer Langzeituntersuchung der Auswirkungen von Meditation auf Körper und Psyche – des so genannten Shamatha-Projects – ließen Forscher der University of California 60 Probanden über einen Zeitraum von drei Monaten intensiv meditieren. Am Ende der Meditationskur maßen die Wissenschaftler bei den Teilnehmern die Aktivität des Enzyms Telomerase. Telomere sind DNA-Abschnitte, die sich am Ende von Chromosomen befinden. Bei jeder Zellteilung werden diese kürzer bis sie so kurz sind, dass die Zelle sich nicht mehr teilen kann und abstirbt. Das Enzym Telomerase hat die Eigenschaft, die Telomere zu reparieren und wieder zu verlängern. Die Telomere haben einen direkten Einfluss auf die Alterung. Je länger die Telomere, je besser die Telomerase funktioniert umso besser regenerieren sich Zellen, Organe, der ganzen Körper um so langsamer altert man.

Read More →